Dienstag, 8. September | 19 Uhr

„Der zerbrochene Klang“, Dokumentarfilm über Jüdiche und Sinti-Musik

BRD 2011, Regie: Yvonne Andrä, Wolfgang Andrä, Länge: 122 Min. OV (Englisch, Russisch, Deutsch, Französisch, Ungarisch, Jiddisch,  Rumänisch)

Bis Anfang des 20. Jahrhunderts lebten jüdische und Roma-Musikerfamilien in Bassarabien/Südosteuropa zusammen, heirateten untereinander und musizierten gemeinsam. Diese jüdischen Klezmer- und Roma-Lautar-MusikerInnen formten eine einzigartige Musikkultur, die durch den zweiten Weltkrieg zerstört wurde. 70 Jahre später begeben sich 14 international bekannte MusikerInnen aus aller Welt auf eine Reise in diese Vergangenheit. Doch was als musikalische Suche nach dem zerbrochenen Klang beginnt, führt völlig unerwartet zu einer sehr schmerzlichen Erforschung der eigenen Identität und ihrer Stellung als Jüdinnen/Juden und Roma inner- und außerhalb Europas.

Im Anschluss an den Film finde ein Gespräch mit der Regisseurin Yvonne Andrä statt.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Cinémathèque Leipzig

Ort: Cinémathèque Leipzig e.V., Karl-Liebknecht-Straße 48

Eintritt: 6,50 € | 5 € (ermäßigt) | 3 € (Leipzig-Pass)










 
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